· 발행기관 : 한국헤세학회
· 수록지 정보 : 헤세연구 / 21호 / 243 ~ 261페이지
· 저자명 : 김윤상
Der Leib als die Quelle der Subjektivität sowie die eindeutige Evidenz derselben ist die Bedingung der Möglichkeit des Selbstverhältnisses, das die pathischen Weisen der Existenz als die selbstidentischen Konstituenzien der Person auffasst, und das Spüren des Leibes bezieht sich auf das Wahrnehmen dessen, was man an seinem Leib erfährt, oder was in seinem Leib geschieht, z.B. Angst, Schmerz, Hunger, Durst, Furcht, Unannehmlichkeit, Müdigkeit, Begehren, Traurigkeit, Schamhaftigkeit u.s.w. Aber dies hat ein variierendes historisches Spektrum. Der Diskurs über den Leib führt von der altgriechischen kulturellen Atmosphäre, die auf dem der Körper-Seele- Dichotomie vorausgehenden anthropologischen Einheitsgrund beruhte, über die Zeitspanne zwischen dem frühen Christentum und dem 18. Jahrhundert, in der die radikale Trennung des Körpers und des Geistes den Leibesdiskurs verdrängt hat, bis zu der sich auf die gleichzeitige Einheit von der Naturalisierung des Geistes und der Vergeistigung der Natur richtenden Klassik und darauffolgend dem Modernismus, in dem aufgrund der empirischen Analysen und Experimente der zwanghafte, auf das Ideal der Quantifizierbarkeit der geistigen Werte gerichtete Wahn vorherrschend war. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist diese Entwicklung auf eine Gegenströmung gestoßen, in der sich die Phänomenologie des Leibes gegen die logo-zentrische Metaphysik verhält, und ein typisches Phänomen derselben ist die Dynamik des Normalen und Abnormalen.
Diese Dynamik, die einer fundamentaleren Bestimmung bedarf und unter das Joch der zirkulären Referierung gebracht ist, hat sich bereits seit der Klassik als einer der Kernpunkte der wissenschaftlichen Diskussion herausgebildetö sie fungiert auch als ein wichtiges Thema für die Literatur und operiert schließlich als ein Mechanismus zur Kontrolle des sozialen Lebens. Dies, hat Michel Foucault, insbesondere angesichts der biopolitischen Kontrollierung des Körpers, bereits eingehend behandelt. Demgegenüber kommt die intensive Auseinandersetzung mit den ‘psycho-physiologischen und psycho-pathologischen Dimensionen’ noch nicht in Gang. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, als einen Teil von diesem großen Projekt den Kontext, in dem innerhalb der kulturgeschichtlichen Dimension die Unterscheidung des Normalen und des Abnormalen durchgeführt worden ist, fokussiert auf deren Entstehungshintergrund und den Wirkungszusammenhang von deren Leitmotiven und Grundbegriffen, herauszuarbeiten und damit den gegenwärtigen Sinn des Diskurses von Normalem und Abnormalem in der Kunst als Physiologie aufzuweisen.
Der Leib als die Quelle der Subjektivität sowie die eindeutige Evidenz derselben ist die Bedingung der Möglichkeit des Selbstverhältnisses, das die pathischen Weisen der Existenz als die selbstidentischen Konstituenzien der Person auffasst, und das Spüren des Leibes bezieht sich auf das Wahrnehmen dessen, was man an seinem Leib erfährt, oder was in seinem Leib geschieht, z.B. Angst, Schmerz, Hunger, Durst, Furcht, Unannehmlichkeit, Müdigkeit, Begehren, Traurigkeit, Schamhaftigkeit u.s.w. Aber dies hat ein variierendes historisches Spektrum. Der Diskurs über den Leib führt von der altgriechischen kulturellen Atmosphäre, die auf dem der Körper-Seele- Dichotomie vorausgehenden anthropologischen Einheitsgrund beruhte, über die Zeitspanne zwischen dem frühen Christentum und dem 18. Jahrhundert, in der die radikale Trennung des Körpers und des Geistes den Leibesdiskurs verdrängt hat, bis zu der sich auf die gleichzeitige Einheit von der Naturalisierung des Geistes und der Vergeistigung der Natur richtenden Klassik und darauffolgend dem Modernismus, in dem aufgrund der empirischen Analysen und Experimente der zwanghafte, auf das Ideal der Quantifizierbarkeit der geistigen Werte gerichtete Wahn vorherrschend war. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist diese Entwicklung auf eine Gegenströmung gestoßen, in der sich die Phänomenologie des Leibes gegen die logo-zentrische Metaphysik verhält, und ein typisches Phänomen derselben ist die Dynamik des Normalen und Abnormalen.
Diese Dynamik, die einer fundamentaleren Bestimmung bedarf und unter das Joch der zirkulären Referierung gebracht ist, hat sich bereits seit der Klassik als einer der Kernpunkte der wissenschaftlichen Diskussion herausgebildetö sie fungiert auch als ein wichtiges Thema für die Literatur und operiert schließlich als ein Mechanismus zur Kontrolle des sozialen Lebens. Dies, hat Michel Foucault, insbesondere angesichts der biopolitischen Kontrollierung des Körpers, bereits eingehend behandelt. Demgegenüber kommt die intensive Auseinandersetzung mit den ‘psycho-physiologischen und psycho-pathologischen Dimensionen’ noch nicht in Gang. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, als einen Teil von diesem großen Projekt den Kontext, in dem innerhalb der kulturgeschichtlichen Dimension die Unterscheidung des Normalen und des Abnormalen durchgeführt worden ist, fokussiert auf deren Entstehungshintergrund und den Wirkungszusammenhang von deren Leitmotiven und Grundbegriffen, herauszuarbeiten und damit den gegenwärtigen Sinn des Diskurses von Normalem und Abnormalem in der Kunst als Physiologie aufzuweisen.
· 없음