Der Regisseur Chae Yun-il, der bereits 2011 Heiner Müllers Quartett inszenierte, hat das Stück im Jahre 2015 wieder auf die Bühne gebracht(6. November 2015 bis 29. November 2015, im Guerilla Theater Seoul, übersetzt von Chung Minyoung). Wenn man die jetzige weltweite Situation der Gewalt, wie z. B. die jüngsten Terror-Anschläge in Paris, in Betracht zieht, hat diese Aufführung als eine Kritik an dem katastrophalen Geschichtsbild und dem Kreislauf der Gewalt in unserer Zeit eine wichtige aktuelle Bedeutung. Nach Heiner Müller ist Quartett „ein Reflex auf das Problem des Terrorismus.“ Im Vergleich zu der Aufführung 2011 ist es von besonderer Bedeutung, dass die Inszenierung 2015 durch die Entzeitlichung und Vereinfachung der Bühne die Unterdrückungsstruktur und die Gewalt in der Geschichte als gegenwärtige Probleme sehr deutlich zeigt. Und die Textbearbeitung mit der Streichung der weitschweifigen Rede überliefert dem Zuschauerraum das wesentliche Thema des Stücks sehr schnell. Vor allem der Wechsel der Schauspielerin, die die Rolle der Marquise Merteuil spielt, macht einen Unterschied zu der früheren Aufführung aus. Die Darstellung von Kim Sohi, einer reifen Schauspielerin in ihren Vierzigern, zeigt in der Rolle der lebenserfahrenen Merteuil eine stärkere Überzeugungskraft als die der wesentlich jüngeren Schauspielerin Bae Boram, die 2011, gerade einmal in ihren Zwanzigern, die Rolle gespielt hat. Chae Yun-il weckt durch diese Quartett-Inszenierung Sehnsucht nach einem anderen menschlicheren Zustand der Welt, frei von der derzeit herrschenden Gewalt.
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Der Regisseur Chae Yun-il, der bereits 2011 Heiner Müllers Quartett inszenierte, hat das Stück im Jahre 2015 wieder auf die Bühne gebracht(6. November 2015 bis 29. November 2015, im Guerilla Theater Seoul, übersetzt von Chung Minyoung). Wenn man die jetzige weltweite Situation der Gewalt, wie z. B. die jüngsten Terror-Anschläge in Paris, in Betracht zieht, hat diese Aufführung als eine Kritik an dem katastrophalen Geschichtsbild und dem Kreislauf der Gewalt in unserer Zeit eine wichtige aktuelle Bedeutung. Nach Heiner Müller ist Quartett „ein Reflex auf das Problem des Terrorismus.“ Im Vergleich zu der Aufführung 2011 ist es von besonderer Bedeutung, dass die Inszenierung 2015 durch die Entzeitlichung und Vereinfachung der Bühne die Unterdrückungsstruktur und die Gewalt in der Geschichte als gegenwärtige Probleme sehr deutlich zeigt. Und die Textbearbeitung mit der Streichung der weitschweifigen Rede überliefert dem Zuschauerraum das wesentliche Thema des Stücks sehr schnell. Vor allem der Wechsel der Schauspielerin, die die Rolle der Marquise Merteuil spielt, macht einen Unterschied zu der früheren Aufführung aus. Die Darstellung von Kim Sohi, einer reifen Schauspielerin in ihren Vierzigern, zeigt in der Rolle der lebenserfahrenen Merteuil eine stärkere Überzeugungskraft als die der wesentlich jüngeren Schauspielerin Bae Boram, die 2011, gerade einmal in ihren Zwanzigern, die Rolle gespielt hat. Chae Yun-il weckt durch diese Quartett-Inszenierung Sehnsucht nach einem anderen menschlicheren Zustand der Welt, frei von der derzeit herrschenden Gewalt.
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